Hüfgrasliebe

Bist mir hüfthohe Gräser.
Federhaar umfängt mein Fell.
Schmiegst deinen Kopf, vom Wind getragen,
an mein bebend Flankenherz.

Ein leises Wispern in den Halmen,
Sonnenflüstern gleich,
dringst du in mich hinein
und findest Raum zu wachsen.

Die Wurzelpfötchen kichernd,
greifst in die fette Krume.
Betrinkst mit grünem Nektar dich,
reichst dann zum Kusse ihn mir dar.

Kussgrasend leck ich deinen Tau.
Füllst meine Träume, machst sie weiter.
Ein leises Stöhnen in den Blättern
verschmelzen wir im Klang der Zeiten.

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