Sof und Möb 02

Drosophila ist eine Gattung aus der Familie der Taufliegen (Drosophilidae). Die Taufliegen, auch Obst-, Frucht-, oder Essigfliegen genannt, sind eine Familie der Fliegen (Brachycera) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Der Name Drosophila ist eine moderne Verknüpfung des griechischen δρόσος (dró­sos = Tau) mit dem Wort φίλος (phílos = liebend) und der weiblichen lateinischen Endung -a.

Es handelt sich bei ihnen um kleine, meist zwei Millimeter lange Fliegen, die fast überall vorkommen: in feuchten Laubwäldern und an Waldrändern, aber auch in der Nähe menschlicher Behausungen. Sie werden von faulenden Früchten sowie Getränkeresten in offenen Flaschen angezogen, von deren gärenden Sub­stanzen sie sich ernähren. Der deutsche Trivialname Obstfliegen ist auf diese Vorliebe für faulendes Obst zurückzuführen.

Weltweit sind über 3000 Arten bekannt. Man unterscheidet Wildarten und Kulturfolger, die sich an menschli­che Lebensgewohnheiten angepasst haben und vorwiegend im Kompost und überall dort leben, wo Früchte lagern oder Fruchtsäfte gären. Kulturfolger sind beispielsweise Drosophila melanogaster, die bekannteste Art, die zwei bis drei Millimeter lang wird, gelbbraun gefärbt ist, schwarze Hinterleibsringe und rote Augen besitzt und im 20. Jahrhundert zu einem Standard-Untersuchungsobjekt der Genetik wurde.

Amöben (gr. αμοιβή amoibe = Wechsel) oder Wechseltierchen sind eine große, vielgestaltige Gruppe von Einzellern, die keine feste Körperform besitzen, sondern durch Ausbildung von Scheinfüßchen (Pseudopodien) ihre Gestalt laufend ändern. Amöben sind eine Lebensform, keine Verwandtschaftsgruppe.

Amöben sind zwischen 0,1 und 0,8 mm groß. Die meisten Arten sind nackt. Neben den heterotrophen Arten, die sich durch Phagocytose ernähren, gibt es auch amöboid bewegliche Einzeller, die Chloroplasten enthalten und Photosynthese betreiben. Am bekanntesten sind die Riesenamöben der Gattungen Amoeba und Chaos.

Amöben sind fast überall zu finden. Manche Gattungen sind global von der Arktis bis zur Antarktis verbreitet, und viele können sogar aus der Luft isoliert werden, wobei es sich zumeist um Dauerstadien (Zysten) handelt. Besonders zahlreich sind sie in feuchten Böden und Schlamm vorhanden, viele Gattungen sind aber auch im Süßwasser und im Meerwasser verbreitet. Amöben sind meist durchsichtig und können ihre Form ständig verändern. Im Zellinneren sieht man das körnige Endoplasma (auch: Entoplasma) pulsieren, das viele kleine Bläschen enthält. Weiter außen liegt das strukturlos wirkende Ektoplasma. Der Zellkern ist meistens schlecht erkennbar.

[Quelle: Wikipedia]

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